Kunstsalon

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Freunde des Schauspiel Köln im Kunstsalon

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Aktuelle Veranstaltungen

 

19. Oktober 2008 - Vorstellung des Siegerentwurfs für das neue Opernquartier

 

Eines der größten Bauvorhaben im europäischen Kultursektor hat Form angenommen: Seit Ende Juni steht der Gewinner des architektonischen Realisierungswettbewerb „Bühnen Köln am Offenbachplatz" fest: Chaix & Morel et associés (Paris) & JSWD Architekten + Planer (Köln) & BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung (Aachen). Das Interesse der Kölner an den Einzelheiten dieser Planung ist riesengroß. Auch die Mitglieder des KunstSalon sollen genau hinschauen können: Der Architekt Frederik Jaspert von JSWD Architekten + Planer präsentiert Ihnen im Gespräch mit Dr. Ulrich Wackerhagen persönlich seinen Siegerentwurf - auch visuell.

Mit den mindestens 230 Mio. EUR Steuergeldern, die hier vom Rat der Stadt Köln und der Verwaltung in die Hand genommen werden müssen, soll allerdings mehr entstehen als ein neues Schauspielgebäude und eine renovierte Oper. Nach jahrzehntelanger Verödung des Bereichs um die Bühnen herum ist von größtem Interesse, ob und wie ein belebtes und in jeder Hinsicht spannendes innerstädtisches Quartier neu entstehen kann. Was ist für dieses Opernquartier fest eingeplant, welche weiteren Entwicklungsoptionen gibt es und wie verbindlich werden sie sein? Wie verträgt sich der bisherige Planungsstand mit dem anstehenden Stadtentwicklungs-Masterplan des Büros Speer? Zur Diskussion dieser und weiterer Fragen haben wir kurzfristig Bernd Streitberger, den Kölner Stadtentwicklungsdezernenten, angefragt.

am Sonntag, den 19. Oktober 2008, im KunstSalon, Brühler Straße 11-13

Programm: Frühstück ab 10.30 Uhr, KunstSalon-Nachrichten ab 11.30 Uhr, Vorstellung und Diskussion ab 12.00 Uhr

 

Rückblick 

4. Juni 2008 - Vorstellung des Spielplans 2008/2009

Karin Beier nahm sich mit den Dramaturgen Rita Thiele und Götz Leineweber die Zeit, unserem kleinen Kreis persönlich den Spielplan für die Spielzeit 2008/2009 vorzustellen. Dazu zogen sie ein Resümee über das erste Jahr der Intendanz von Karin  Beier in Köln und beantworteten Fragen der Mitglieder zu den einzelnen Stücken. Unser Resümee: Ein sehr interessantes und informatives Gespräch!

26. Mai 2008 - Gespräch mit dem Ensemble der KÖLNER AFFÄRE

Was steckt hinter den Anderen? Hinter den Gesichtern und Gesten. Wer sind diese Menschen, die uns täglich kurz begegnen? In der U-Bahn und im Supermarkt. Welches Leben führen sie, wenn sie aus unserem Blick geraten? Wie unterscheiden wir uns? Was macht uns einzigartig? Dies fragte sich der lettische Regisseur Alvis Hermanis und schickte zwei Schauspielerinnen - Ilknur Bahadir und Julia Wieninger - und zwei Schauspieler - Markus John und Juris Baratinskis - auf die Suche nach vier Menschen aus dem Kölner Leben. Möglichst normale, alltägliche Menschen wie du und ich. Über einige Monate begleiteten die Schauspieler deren Leben, lernten sie kennen und setzten sich so mit Lebensgeschichten auseinander, die in der Öffentlichkeit sonst nicht vorkommen.

Welche Antworten auf die existenziellen Ausgangsfragen gefunden wurden; wie die Schauspieler diese sehr persönliche Erfahrung erlebt haben; wie es sich anfühlt so intensiv in das Leben seines Gegenübers einzutauchen und welche neuartigen Herausforderungen sich in der Produktion auftaten - über diese und andere Fragen hatten die Mitglieder die Möglichkeit im Anschluss an die Aufführung im exklusiven Kreis mit den Schauspielern und dem Produktionsdramaturgen Götz Leineweber zu sprechen.


 

30. April 2008 - Probenbesuch von Das Goldene Vlies

Am 8. Mai 2008 hatte Karin Beiers letzte eigene Regiearbeit in dieser Spielzeit Premiere: Franz Grillparzers Trilogie „Das Goldene Vlies". Die griechische Sage um Jason und die Argonauten, um Raub und Macht und eine unglückliche Liebe ist weltberühmt. Es geht um die katastrophale Begegnung zweier Kulturen, um die Unfähigkeit der Menschen, mit Fremden friedlich zu koexistieren.

Die Mitglieder unserer neuen Sektion erhielten die Möglichkeit, Grillparzers nach wie vor aktuelle Deutung dieses antiken Mythos zu sehen: Karin Beier gewährte ihnen exklusiv einen Einblick in ihre Arbeit als Regisseurin. An diesem Termin fand die erste Probe im Kostüm auf der Bühne statt. Dabei erlebten Sie das konkrete Zusammenspiel zwischen Schauspielern und Regisseurin und lernten den Stil von Karin Beier, wie sie ihre Vorstellungen vermittelt und umsetzt, kennen - und dieser war sicher für viele eine große Überraschung. Die Besetzung des Stückes ist hochkarätig: Maria Schrader spielt Medea, Manfred Zapatka ihren Vater Aietes und Kreon, Patrycia Ziolkowska spielt Absyrtus und Kreusa, Carlo Ljubek Phryxus und Jason. Dazu Sue Schlotte am Cello. 

 

 



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