2007
11. Oktober 2007 - Luis Borda Ensemble: Una Noche en Buenos Aires mit Gisela Galeassi & Gaspar Godoy
Längst ist Luis Borda über die Grenzen Argentiniens hinaus ein Begriff, dem KunstSalon bekannt über viele Auftritte und über Arne Birkenstocks Film „12 Tangos – Adios Buenos Aires“.Der virtuose Gitarrist und Komponist fasziniert durch seine überwältigende Lebendigkeit und Bühnenpräsenz. Er gibt seinem Tango Nuevo eine unverkennbare Note, die gefärbt ist vom Klang seiner Gitarre, den Einflüssen des Jazz und dem Rhythmus der Milongas, doch gleichzeitig von seinem Respekt gegenüber dem traditionellen Tango.Dies ist der beste Rahmen für Gisela Galeassis und Gaspar Godoys pulsierende Tanzkunst. Das Paar, auf dem größten Tango-Festival in Buenos Aires zu den "Weltmeistern des Tangotanzes" gekürt, verkörpert auf atemberaubende Weise die in Verzweiflung und Lebensfreude schillernde Tangowelt.
28. Mai 2007 - Sheila Jordan & Sabine Kühlich
Two Generations of Singers – 44 Jahre Altersunterschied und ein Maximum an Kommunikation! Zwei fantastische Sängerinnen schlagen die Brücke von New York nach Europa - mit Eigenkompositionen von Swing bis Bebop und extra für diese Besetzung arrangierten Jazzstandards.Sheila Jordan (NY): eine der größten Sängerinnen der Bebop-Ära, lebende Jazz-Legende mit Konzerttätigkeit seit 60 Jahren, voll Esprit und Humor und 78 Jahre alt.Sabine Kühlich (Köln): „Eine der absolut herausragenden deutschen Jazzsängerinnen.“ (jazzpodium)
10. Mai 2007 - Nessi Tausendschön „Frustschutz“
Wenn sie die Bühne betritt, gerät bei so manchem Zuschauer das Blut in Wallung vor Staunen. Diese Stimme, mit der sie säuselt und gurrt, provoziert und parodiert, spricht, spielt und singt – ein Organ, das tremolierend jede Amsel in den Schatten stellt. Sie ist ein Original, unverwechselbar und charismatisch mit der Aura eines einzigartigen Kunstwerks. Eines ist sicher: Sie werden lachen. Die höchste Stufe des Lachens ist erreicht, wenn wir über Dinge lachen, über die man ebenso gut auch weinen könnte.Der wunderbare Komponist und Pianist Marcus Schinkel begleitet die Trägerin des Kleinkunstpreises 2003 bei dieser Parforcejagd auf ihrer Suche nach „Frustschutzmitteln“.
2006
5. Juni 2006 – Tangoabend mit Lidia Borda und dem Luis Borda Ensemble
Lidia Borda verkörpert eine neue Generation von Tangosängerinnen. Sie gehört zu den weiblichen Stimmen des Tangos, denen es gelungen ist, den Tango wieder populär und einer jungen Generation zugänglich zu machen. Zu ihrem umfangreichen Repertoire gehören Hits der 20er- und 30er-Jahre, die von den Tango-Königinnen Ada Falcón, Rosita Quiroga, Mercedes Simone und Libertad Remarque komponiert und gesungen wurden.Ihr Bruder, der Komponist Luis Borda, ist einer der wichtigsten Vertreter des Tango Nuevo und virtuoser Tango-Interpret an der Gitarre.
06. April 2006 - Besuch der Kammeroper “Gala Gala“ im Museum Ludwig
Im Anschluss an den März-Jour Fixe mit Elke Heidenreich besuchten wir die Aufführung von „Gala-Gala“ im Museum Ludwig. Aufgrund der ausführlichen und teilweise sehr kontroversen Berichterstattung in den Medien waren Spannung und Erwartung sehr hoch. Regina Richter bestach als stimmlich und darstellerisch verführerische Gala, Libretto und Musik sorgten auch nach Ende der 50-minütigen Kammeroper noch für reichlich Diskussionsstoff.
2005
19. Oktober 2005 – Josef Protschka (Tenor) und Florian Uhlig (Klavier)
Von Liebeslust und Herzeleid, von Liebe und Tod - Gesänge, Lieder ohne Worte, Texte, Melodramen. Josef Protschka ist uns als Rektor der Hochschule für Musik bekannt und wir haben ihn an der Seite von Camilla Nylund in der Salomé-Inszenierung von Katharina Thalbach an der Oper Köln erlebt. Er ist ein gefeierter Lied- und Oratoriensänger, heimisch an allen großen Opernhäusern Europas und Amerikas. Begleitet wird er von Florian Uhlig, der ebenfalls weltweit tätig ist und bereits zahlreiche internationale Preise gewonnen hat.
16. Oktober 2005 - Benefizkonzert zugunsten von ALADDINS CHILDREN e.V. mit Roberto Carturan (Bariton), Thomas Taliesin Weber (Klavier)
Italienische Canzone, Arien und Lieder – Klaviermusik von Chopin, Liszt und Weber. Bereits zum zweiten Mal veranstaltete Frau Ursula Günster ein Benefizkonzert im KunstSalon. Die engagierte Förderin entwickelte gemeinsam mit den beiden Musikern die Idee für dieses Konzert, das Kunstgenuss und sinnvolles soziales Engagement verbindet. Für den sozialen Zweck steht Michéle Adamski, den Freunden des KunstSalon als langjährige Leiterin des Festivals „Musik in den Häusern der Stadt“ wohlbekannt. Im Jahr 2003 rief sie mit großem persönlichen Engagement den Verein Aladdin´s Children, einen Verein zur Verbesserung der Lebens- und Bildungsumstände von Kindern in Afghanistan, ins Leben. Die Künstler Roberto Carturan und Thomas Taliesin Weber treten seit einem gemeinsamen Open-Air-Konzert im Jahr 1999 regelmäßig zusammen auf. Das charmant moderierende Duo erarbeitete seitdem ein reichhaltiges Programm aus Italienischen Canzone, Opernarien und Liedern, im Konzert wechselnd mit solistischen Einlagen am Klavier.
22. September 2005 - Bossa Nova Konzert mit der Gruppe "Seus parceiros de outro tempo" unter der Leitung von Eduardo Blumenstock - Hommage an Vinicius de Moraes.
Vinicius de Moraes wird von Vielen als der Vater des Bossa Nova angesehen. Der Poet, Komponist, Dramaturg, Journalist und Diplomat entwickelte diese Musik zusammen mit dem Komponisten Antonio Carlos Jobim und dem Sänger João Gilberto. Und er schrieb auch die Texte der bekanntesten Bossa Novas, darunter den Welthit "Girl from Ipanema".Zu seinem 25. Todesjahr haben sich in Köln Musiker zusammengefunden und eine CD mit Stücken dieses Künstlers aufgenommen: Durch den Abend führte der musikalische Leiter dieses Projekts Eduardo Blumenstock, der sich auf dem Gebiet der lateinamerikanischen Musik schon hervortat mit dem Buch "Salsa, Samba, Santería", das er zusammen mit Arne Birkenstock schrieb. Begleitet wurde er von dem Kontrabassisten Enrique Díaz. Weiterhin spielten der renommierte Flötist und Saxophonist Sergio Terán und der chilenische Schlagzeuger Pablo Sáez. Ergänzt wurde das Ensemble an diesem Abend von der brasilianischen Sängerin Ana Bomfim, der chilenischen Sängerin Paz Miranda, dem Perkussionisten Tom Klöwer und unserem allseits bekannten Klaus der Geiger.
10. Juni 2005 - „Orient meets Tango“Konzert mit Luis Borda, Roman Bunker, Jost Hecker und dem Projekt „ORIENTACIÓN“
In diesem Programm vereinte das Trio orientalische Klänge, Tango Nuevo und Jazz. Die Klänge der arabischen Laute, der Gitarre und des Cellos fusionierten zu einem Klangmix, der die Zuhörer faszinierte und mitriss. Das Trio besteht aus Roman Bunka, einem der bedeutendsten „Oud“-Virtuosen Europas, dem Cellisten und Mitbegründer des „Modern String Quartet“ Jost-H. Hecker, und dem Komponisten und Gitarren-Virtuosen Luis Borda, einem der bedeutendsten Vertreter und Erneuerer des „Tango Nuevo“. Die Musik, die die Künstler mit ihrem neuen Programm und auf ihrer aktuellen CD „Orientación“ präsentierten, ist ein einzigartiges Experiment: Orient meets Tango.
1. April 2005 - Klassischer Konzertabend mit „eurondo“
Die „eurondo“ - Musiker stimmten fröhlich unseren November jour fixe ein. Nicht nur die ausdrucksstarke Mezzosopranistin Laura Cabiria ist aufgrund ihres Temperaments und der kraftvoll vorgetragenen Lieder in lebhafter Erinnerung geblieben. Fünf hervorragende Instrumentalisten - Wolfgang Richter, Christoph Brüggemann (Violine), Stijn Saveniers (Violoncello), Markus Kroell (Kontrabass) und Robert Weirauch (Piano und Arrangements) verstärkten den Zauber, der von der Sängerin ausging, mit einem spannenden und breiten Repertoire.„I am easily assimilated“, so lautete das Motto des CD-Programms, das „eurondo“ im Kunstsalon aufnahm und am 1. April in einem Konzert der Öffentlichkeit vorstellte. Diesem Motto aus Leonard Bernsteins Musical „Candide“ gemäß bewegen sich die fünf Musiker und die rumänische Sängerin Laura Cabiria souverän zwischen den verschiedensten Stilen, die die Klassik anzubieten hat. Ob Oper, Operette, Musical, Filmmusik oder Konzertstücke, das Ensemble spannt einen weiten und facettenreichen Bogen, der dem Zuhörer ein sowohl unterhaltsames als auch hintergründiges und nachdenkliches Programm auf höchstem künstlerischem Niveau bot.